Die Reaktion 2

Das wird jetzt wahrscheinlich der letzte Beitrag zum Thema „thinkoutsidethebox“ – Festival. Ich erhielt vor ein paar Tagen eine weitere Email von meiner Kontaktperson aus der Orgagruppe. In dieser, netten und konstruktiven, Email wurde mir erläutert, worin genau die Gründe für meine Ausladung lagen mit dem Hinweis, dass man sich treffen und weiter reden könne. Das ist nett. Weiter unten versuche ich die Punkte kurz zusammenzufassen. (mehr…)

Die Reaktion

An dieser Stelle hätte ich gerne die Mail veröffentlicht, mit der mir die Orgacrew vom „thinkoutsidethebox“ Festival mitgeteilt hat, dass ich nicht willkommen bin. Leider hat mir die betreffende Person ihre Einwilligung zur Veröffentlichung versagt. Selbstverständlich könnte ich auch ohne die Erlaubnis die Mail veröffentlichen, halte das aber für keinen guten Stil. Somit bleibt der Welt leider vorenthalten, mit welcher inhaltlichen Begründung ich ausgeladen wurde. Wie bereits erwähnt, geht es überwiegend um meine Positionen zum Nahost-Konflikt und Israel, die den Macher*innen vom Festival in Köln zu israelsolidarisch waren. (mehr…)

Party findet statt und ich darf nicht mehr kommen..

„Party findet statt und ich darf nicht mehr kommen, weil ich selber denken möchte und ich bin nicht konform“
So beginnt ein Song von mir, der an dieser Stelle nicht wörtlich gemeint war, sondern die Erfahrung umschreibt sich als offensive*r Befürworter*in der Definitionsmacht in linken Zusammenhängen zu bewegen.
Durchaus wörtlich zu verstehen ist dies allerdings bezüglich des Hip-Hop-Openairs „thinkoutsidethebox“ am 5. Mai im AZ Köln. Bei diesem queer-feministischen Hip-Hop-Festival ist mir das zweite Thema, mit dem man sich in der Linken extrem schnell extrem unbeliebt machen kann, in die Quere gekommen: Meine ausdrückliche Ablehnung von Antisemitismus, auch wenn dieser in Form von Antizionismus und „Befreiungsbewegungen“ daher kommt. (mehr…)

Eine Erinnerung an Hatun Sürücü

Meine neueste Produktion ist eine Erinnerung an Hatun Sürücü, die am 07. Februar 2005 von ihrem Bruder auf offener Straße erschossen wurde. Sie wurde Opfer eines mitteralterlichen patriachalen Wertesystems, das Unterdrückung, Verachtung und die Missachtung der elementarsten Menschenrechte zu den höchsten Tugenden erklärt. Das sich gegen Freiheit und Vernunft wendet und anstelle dessen Gehorsam und Unterwürfigkeit einfordert.

Niemand wird vergessen!

Hatun Sürücü

Togetherfest Teil 2: Musik oder was man dafür hält

Im zweiten Teil meiner Rezension über meine Erfahrungen auf dem Togetherfest widme ich mich den musikalischen Aspekten des Abends. Der folgende Text ist eine Art augenzwinkernde Polemik und keine ausgewogene theoretische Analyse. Wenn man mit mir diskutieren würde könnte man feststellen, dass ich selbstverständlich nicht so einseitig eine Position vertrete und sehr umgänglich bin. Auch bin ich der Meinung, dass jede/*/r einen eigenen Musikgeschmack hat und man darüber eigentlich nicht streiten kann, weil es was sehr persönliches und subjektives ist. Es gibt genug Menschen, die HipHop blöd finden und so gar nicht verstehen können, wie eine Person diese Musik mögen kann. Ebenso ist die Lebens- und Essweise von Menschen völlig ihnen überlassen und kein Punkt der Kritik, solange sie nicht als Ideologie auf Andere angewandt wird. Wer kein Tier essen mag, soll dies auch nicht tun müssen. Aber da ich sonst immer sehr verständnisvoll zu allem möglichen bin, wollte ich mich mal austoben und dabei herausgekommen ist dieser Text. Viel Spass. (mehr…)

Togetherfest Teil 1: Workshop oder was daraus wurde

Dies ist der erste Teil meiner Rezension über meine Erfahrung beim togetherfest. Ich weiß, dass so ein Kongress zu organisieren viel Arbeit verursacht und bedanke mich bei den Organisator*innen für ihre Mühen. Im Text geäußerte Kritik mindert meine Anerkennung für das was ihr geschafft habt in keinster Weise. Danke für die Einladung.

Neben dem abendlichen Konzert bot ich noch einen HipHop-Workshop an. Der richtete sich in erster Linie an im Rappen und Texten unerfahrene Leute, die beides mal in einem geschützten Rahmen ausprobieren wollten. Was daraus geworden ist, könnt ihr hier nachlesen. (mehr…)

Ein Abend geht zu Ende

Gerade Gig im Linken Zentrum im Rahmen des Togetherfest absolviert. Ausführlicherer Bericht folgt.

Thanks to all! It was fun!

Danke UPS!

Es ist soweit. Nach harten Verhandlungen mit mir selber und meinem fiktiven Manager, habe ich die Produktion meines zweiten Albums endlich abgeschlossen und zum pressen geschickt. Und was soll ich sagen!? ES IST FERTIG! Frisch eingetroffen, der cellophanierte Lohn jahrelanger Mühen und monatelanger Arbeit liegt nun auf meinem Schreibtisch. Ein schönes Gefühl, auch wenn ich nun Privatinsolvenz anmelden muss. Wer dieses Gefühl mit mir Teilen möchte, schreibt mir eine Email und bestellt sich diese Kostbarkeit oder kommt auf meine Konzerte, von denen es in Zukunft hoffentlich mehr geben wird.

Danke an alle die mitgeholfen haben, exeldoc fürs Artwork, f fürs texte korrigieren und für konstruktive Kritik, sowie Indieskunk für die musikalische Bewertung und sehr hilfreichen Tipps. Es bedarf nicht vieler Freunde, dafür aber guter…

ALBUM-RELEASE!!

Das erste Konzert im neuen Jahr und gleich ein Album-Release mit der brandneuen CD „Keine Kunst“!! Was für ein Wahnsinn!! Kommt in Scharen und genießt 30 Minuten Rap ohne Klischees at its Best und nemmt eine CD mit nach Hause!! Spread the Word!!

Am 11.Februar ab 20 Uhr im Linken Zentrum Düsseldorf.

Banner fürs Togetherfest

Konzert

Auf dieser Party könnt ihr mich mit einem Kurzprogramm sehen. Bis dann!

Wir machen ´ne Geburtstagsparty
am Samstag, 19. November 2011, im Kunstwerk, und ihr seid herzlich eingeladen!!!

AUSNAHME-Party
queer party für drag kings, lesben, schwule, inbetweens, trans* & friends

Das Kölsche Königreich, das Kingdom of Cologne, besteht jetzt seit 10 Jahren, und das wollen wir feiern!
Unsere Gründung im Schulz, die Partys im Kunstwerk und ARTheater, diverse Specials in Köln und sogar in Düsseldorf haben uns an viele schöne Orte und jetzt wieder an eine dieser Wirkungsstätten zurück geführt: das Kunstwerk in Deutz, das gerade rechtzeitig wiedereröffnet ist und in neuem Glanz erstrahlt.

Nicht immer zur Freude aller Partygäste: Bei uns gab es keine Party ohne Performance. Und so präsentieren wir auch diesmal ein wahres Juwel – direkt aus der Berliner queer_feministischen Spoken-Word- Szene: Margret Steenblock (www.margretsteenblock.com)! Und auch weitere Gäste werden unsere Bühne bevölkern…

Den musikalischen Wandteppich webt ein DJ-Set à la Königreich Pure.

Und als liebgewonnene Einrichtung sei sie auch diesmal da: die Styling-Corner, die zum spontanen Genderterror einlädt – DIY, versteht sich.

All genders, ages and looks are welcome!

Ort: Kunstwerk, Deutz-Mülheimer-Str. 127-129, 51063 Köln-Deutz (Messe Osthallen)
Zeit: Samstag, 19. November 2011, ab 22 Uhr
Eintritt: 5 Euro



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